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BEMERKENSWERTE ERGEBNISSE VON HERZMOBIL TIROL

HerzMobil beruht darauf, dass Gesundheitsdaten (Blutdruck, Herzrate, Körpergewicht, Wohlbefinden, Medikation) täglich elektronisch erfasst werden. Patient*innen werden dabei von Pflegekräften geschult und gemeinsam mit Ärzt*innen im Versorgungsnetzwerk betreut. Medizinisches Fachpersonal kann anhand der Daten zeitnah die Therapie (etwa hinsichtlich Medikation und Dosierung) optimieren.

Eine aktuelle Evaluierung von HerzMobil in Tirol zeigte bei Herzschwäche Patient*innen eine 61% niedrigere, jährliche Sterbehäufigkeit und eine 34% niedrigere Wiederaufnahmerate im Vergleich zur Standardversorgung.

Referenz:
Poelzl, G., Egelseer-Bruendl, T., Pfeifer, B. et al. Feasibility and effectiveness of a multidimensional post discharge disease management programme for heart failure patients in clinical practice: the HerzMobil Tirol programme. Clin Res Cardiol (2021). https://doi.org/10.1007/s00392-021-01912-0

Der telemedizinische Behandlungspfad HerzMobil wird vom Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol (LIV) und der Steiermärkischen Krankenanstalten GmbH (KAGes) betrieben. Das IT Service für den Telegesundheitsdienst wird von TELBIOMED in Kooperation mit  AIT Austrian Institute of Technology bereitgestellt.
Rasche Unterstützung bei Überwachung der Quarantäne bei Covid-19

 

TELBIOMED hat mit TBM Covid-19 kurzfristig ein effizientes Monitoringsystem für die aktuelle Covid-19-Pandemie entwickelt. Möglich war das basierend auf den langjährig bewährten TBM Solutions und des modularen Aufbaus des Systems, der relativ einfach für bestimmte Krankheitsbilder adaptiert werden kann.

TBM Covid-19 unterstützt Kliniken und die Gesundheitsbehörden bei der Betreuung und dem Management von Personen in Quarantäne. Personen in Quarantäne erfassen regelmäßig Körpertemperatur und Antworten zu relevanten Fragen. Diese Daten werden in strukturierter Form den autorisierten Betreuungspersonen automatisch zur Verfügung gestellt.

Mitarbeiter/innen von Kliniken oder der Gesundheitsbehörden können rasch nach Personen mit auffälligen Symptomen filtern. Damit wird ein effizienter und zielgerichteter Ressourceneinsatz im Fall von zunehmenden Quarantänefällen unterstützt.

Verschiedene Benutzerrollen (Koordinator, Pflege, Arzt… ) und Versorgungskreise (zentral, regional) unterstützen ein flexibles Management und gewährleisten eine effiziente Übersicht der zu betreuenden Personen.

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Alpbacher Gesundheitsgespräche 2019

DIGITAL HEALTHCARE 4.0

Teil 1: Informationsveranstaltung

Ort: Congress Centrum Alpbach, Alpbach
Zeit: Montag 19. August 2019, 12:00 Uhr – 13:30 Uhr

Teil 2: Meet the experts 

Ort: Hotel „Der Alpbacherhof“, Alpbach
Zeit: Montag 19. August 2019, 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

 

 

Telegesundheitsanwendung der AIT wird mit dem „Living Standards Awards 2018“ ausgezeichnet

 

Am 17. Jänner 2018 fand in Wien zum vierten Mal die Verleihung des international ausgeschriebenen Living Standards Awards statt. Der Preis zeichnet die vorbildliche Mitwirkung an der Standardisierung und Nutzung von Standards aus und wird von einer international zusammengesetzten Fachjury an fünf Favoriten vergeben. Das Team von Anton Dunzendorfer von der Competence Unit Digital Health Information Systems der AIT Austrian Institute of Technology wurde für die konsequente Umsetzung von Standards bei Telegesundheitsanwendungen ausgezeichnet. Damit wir eine nahtlose und sichere Einbindung von Messgeräten für Blutzucker, Blutdruck, Körpergewicht, Sauerstoffsättigung, u.a., die von Personen mit chronischen Erkrankungen verwendet werden, ermöglicht. Peter Kastner (Thematischer Koordinator bei AIT) dazu: „Durch Berücksichtigung von Standards ist es möglich, verschiedene Messsensoren von verschiedenen Herstellern über ein Gerätemanagement standardisiert einzubinden und die Messwerte direkt nach der Erfassung einfach und sicher in eine Gesundheits-App am Smartphone zu übernehmen. Die Daten werden dann mit einem zentralen Server synchronisiert, auf den der betreuende Arzt Zugriff hat.“

Das AIT gilt im österreichischen Gesundheitswesen als Innovationsmotor wenn es um die Umsetzung neuer Telegesundheitsanwendungen für die Betreuung von Personen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herzschwäche oder Bluthochdruck geht. Speziell die aktive Unterstützung der oftmals älteren Personen beim Langzeit-Therapieprozess steht dabei im Fokus. Die hierfür entwickelten IT-Services („DiabMemory“, „HerzMobil“, „DiabCare“ u.a.) ermöglichen zusammen mit spezifischen Therapie Management Programmen einen einfachen und neuartigen Dialog zwischen Arzt, Gesundheits- und Pflegefachkräften und Patient. „Im Gesundheitsdialog der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB), in dem Daten verschiedenster Endgeräte aufgezeichnet werden, bieten wir somit dem Nutzer Unterstützung zur Selbstkontrolle und zur Verhaltensänderung.“ so Kurt Völkl, Generaldirektor der VAEB, einem langjährigen Partner von AIT in der Zusammenarbeit im Rahmen von Telegesundheitsdiensten.

Das AIT berücksichtigt bei innovativen Entwicklungen von Beginn an Standards, um einen nachhaltigen Einsatz der Technologien sicherzustellen.  Hier setzt AIT auf Standardisierungsinitiativen wie die Personal Connected Health Alliance, das NFC Forum und die Bluetooth Special Interest Group. Damit werden die nahtlose Integration von Messsensoren verschiedener Hersteller sowie die Interoperabilität über Systemgrenzen hinweg sichergestellt und ELGA Kompatibilität vorbereitet. Die digitale Interaktion zwischen Mensch und Technik soll zu einer nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen.

v.l.n.r.: Anton Dunzendorfer (AIT), Kurt Edegger (AIT), Elena Santiago Cid (Generaldirektorin von CEN/CENELEC), Walter Barfuß (Präsident Austrian Standards International), Peter Kastner (AIT)

Foto: Copyright 2018 – Austrian Standards